Costa Rica

Das Land ist wirklich wundervoll und das artenreichste welches ich bis jetzt gesehen habe. Einen ganzen Monat reisten Jan und ich quer durch das Land. Gestartet an der Karibikküste quer durch das Hochgebirge Costa Rica´s bis an die Pazifikküste.

Nach den ersten Eindrücken der Hauptstadt San José fuhren wir mit dem Bus in das kleine Örtchen Puerto Vjejo. Selbst bei der 5 stündigen Fahrt konnte ich die Augen kaum von der Landschaft lassen. Das Dorf ist ein Paradies für Backpacker und nur 40 km von der Grenze zu Panama entfernt. Das Küstenstädtchen lockt mit zahlreichen naturbelassenen Stränden in der Umgebung, die man bequem mit dem Fahrrad erreichen kann. Unsere nächste Station war das Naturschutzgebiet Tortuguero. Der Name bedeutet „Platz an dem die Schildkröten kommen“. In dem Ort gibt es keine Autos und es ist nur mit dem Boot oder Flugzeug zu erreichen. Viele Vogelarten, Krokodile, Leguane, sowie Affenarten sind hier heimisch.

Zurück auf dem „Festland“ ging es nach einem kurzen Zwischenstopp in San José, weiter  in die Provinz Guanacaste.

Hier stand uns wohl die größte Herausforderung unseres Trips bevor. Wir bestiegen den aktiven Vulkan „Miravales“ mit 2048 Höhenmeter. Das war wohl der krasseste Aufstieg bisher in meinem Leben, doch die Aussicht und die Erfahrung war es alle mal wert!

Ein paar Tage entspannten wir darauf hin in Tamarindo. Unser Hotel lag glücklicherweise 3 Minuten vom Strand enfernt und weit am vom Trubel der Touristenstadt. Während ich es mir in meiner Hängematte gemütlich machte, absolvierte Jan erfolgreich seinen Tauchkurs 🙂

Ein absolutes Highlight waren die Nebelwälder von Monteverde. In den Hochgebirgen ist es deutlich kühler als am heißen Sandstrand an den Küsten. Dafür ist man in Mitten der Natur und wird mit einzigartigen Begegnungen in der Tierwelt belohnt! Die Regenwälder Costa Rica´s sind etwas ganz besonderes!

Zurück in San José wurde es Zeit Abschied zu nehmen von einem unfassbar naturreichen, herzlichen Land!

Der Zauber zwischen zwei Weltmeeren

So würde ich Costa Rica zusammenfassend beschreiben. Am meisten beeindruckt hat mich die Nachhaltigkeit des Landes. Costa Rica tut viel für Umwelt- und Artenschutz! Das war nicht immer so, denn im Jahr 1987 waren wegn illegale Abholzung nur noch 21 Prozent des Landes mit tropischen Regenwäldern bedeckt. Mittlerweile sind wieder 52 Prozent bewaldet. Es gibt viele Nationalparks, überall herrscht Mülltrennung und der Strom stammt zu 99 Prozent aus Wasserkraft. Ein Land an dem wir uns bedingt ein Beispiel nehmen sollten, denn leider sahen wir auch kilometerlange Monokulturen wie Bananen oder Ananas Plantagen, die hauptsächlich dazu da sind unseren westlichen Konsumbedarf zu decken. Dadurch werden Lebensräume zerstört und der Umwelt zusätzlich geschadet. Wir sollten die Schönheit dieser Welt wahren und dazu beitragen, dass ein Land wie Costa Rica seinen Zauber erhält…

Costa Rica