Wunderschönes Dresden

Das Jahr 2020 ist nun wirklich kein normales Jahr. Corona hat das Leben Vieler gehörig auf den Kopf gestellt. Nun bin ich kein Mensch der den Kopf in den Sand steckt, sondern versuche aus jeder Sache das Positive zu ziehen. Also nutzte ich die Zeit der menschenleeren Städte, schnappte meine Kamera und fuhr Ende März nach Dresden. Bereits einen Tag nach meinem Besuch wurden die Ausgangsbeschränkungen, sowie die Kontaktsperre im Freistaat verhängt… 

 

Die sächsische Hauptstadt ist eine gute Autostunde von Leipzig entfernt. Dresden war für mich schon immer eine faszinierende und sehenswerte Stadt. Im 2. Weltkrieg wurde die Stadt an der Elbe stark beschädigt. Viele imposante Bauwerke wurden nach Ende des Krieges Stück für Stück wieder aufgebaut. 

 

ZWISCHEN SEMPEROPER, 

FRAUENKIRCHE UND DRESDNER ZWINGER

 

Ich parkte mein Auto in der Dresdner Altstadt. Die City war an diesem Sonntag gespenstisch leer. Ziel waren bekannte Sehenswürdigkeiten. Meine Fototour startete an den Brühlschen Terrassen. Vor 200 Jahren bezeichnete man die Terrassen auch als „Balkon Europas“. Am gleichen Ort befindet sich zudem die Festung Dresdens. Das heutige Museum war allerdings zum Zeitpunkt der Pandemie nicht zu besichtigen.

 

 Ich spazierte stattdessen weiter zur Kathedrale. Der jüngste Barockbau Dresdens wurde zwischen 1738-1754 errichtet. Die Kathedrale wird auch katholische Hofkirche genannt. Die Kathedrale ist mit 4800 Quadratmetern der größte Kirchenbau Sachsens. Zu meinen Glück war die Kirche offen und ich konnte das beeindruckende Bauwerk von innen bestaunen.

Der nächste Fotospot führte mich zur berühmten Semperoper. Das bekannteste Opernhaus Deutschlands dient der sächsischen Staatskapelle. Ich war zeitweise allein auf dem riesigen Vorplatz der Oper. Falls ihr mal einen Städtetrip nach Dresden plant, dann schaut gern mal in den Spielplan der Oper rein: www.semperoper.de  Vielleicht ist ja was für euch dabei 🙂 

 

Nächster Stopp:

 DRESDNER ZWINGER

 

Mein Lieblingsbauwerk in Dresden ist der Zwinger. Er wurde als Orangerie und Festspielplatz vom Architekten Pöppelmann und dem Bildhauer Permoser erbaut. Das Bauwerk entstand zwischen 1710 und 1728 und wurde von August dem Starken in Auftrag gegeben. Seine detailreiche Pracht gewährt Einblicke in kurfürstliche Geschmäcker und einer anderen Zeit. Heute findet man im Zwinger eine Porzellansammlung, sowie eine Gemäldegalerie. Die großzügige Anlage mit Rasen und Springbrunnen lädt in den warmen Monaten zum Verweilen ein.

Auch wenn uns ein Virus regelrecht zum Stillstand zwingt, sollten wir die gewonnene Zeit sinnvoll nutzen. Ich nutze die ungestörte Zeit für meine Leidenschaft – der Fotografie <3

Bildergalerie Dresden