Irland

Im November unternahm ich gemeinsam mit 2 Freunden einen 10-tägigen Road Trip durch Irland. Wir starteten in Dublin, fuhren durch Kilkenny nach Limerick, zur Westküste nach Doolin und Clifden und zurück über Tullamore nach Dublin. 

Unsere erste Station war Limerick. Auf dem Weg machten wir einen kleinen Zwischenstopp in Kilkenny. Die Stadt ist berühmt für ihre vielen mittelalterlichen Bauten und in der Welt ist sie vor allem durch des gleichnamigen Bieres bekannt.

Die Stadt Limerick ist wirklich sehenswert. Neben der St. Mary´s Cathedral sollte man sich das King John´s Castle nicht entgehen lassen. Der größte Fluss Irland, der Shannon mündet hinter Limerick in den Atlantik.

Am meisten beeindruckte mich die Westküste Irlands. Wir fuhren ein Stück des Wild Atlantik Way´s. Ein absolutes Muss für jeden Irland-Reisenden sind die Cliffs of Moher nahe der kleinen Ortschaft Doolin gelegen. Dieser atemberaubende Küstenabschnitt ist allerdings nichts für Menschen die Höhe fürchten. Die Klippen sind rund 120 Meter hoch.

Doolin ist ein kleiner Fischerort im County Clare (Grafschaft in der Provinz Munster) mit seinem ganz eigenen Charme. Es ist eingebettet in einer Landschaft aus grünen hügeligen Wiesen und der rauen See. Wer Ruhe sucht wird zumindest in der Nebensaison hier fündig…

Auf dem Weg nach Clifden veränderte sich die Landschaft. Zwischen der Stadt Gallway und unserem Zielort fuhr man durch Heide- und Moorgebieten mit unzähligen Seen.  Die Stadt Clifden wurde bekannt, weil im Jahr 1919 die amerikanischen Piloten Alcock & Brown, den Atlantik erstmals nonstop mit einem Flugzeug überquerten. Um das Tal von Dooulough Valley zu sehen durchquerten wir den „Connemara National Park“. Die über 700 m hohen Bergspitzen verschwanden in den Wolken.

Nach einem letzten Zwischenstopp ging es zurück nach Dublin. Das Viertel „Temple Bar“ ist wärmstens zu empfehlen. Irland´s Pub Kultur sollte man sich nicht entgehen lassen 😉

Das Land ist wirklich malerisch schön und die freundliche Art der Menschen hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Alles in allem ein gelungener Road Trip!

Das Tal von Doolough Valley

Ein wirklich imposanter Ort mit einer traurigen Geschichte. Nach einer Hungersnot im Jahr 1849 machten sich hunderte Menschen aus Louisbourgh zu Fuß auf den Weg durch das Tal nach Delphi, um bei der dortigen Obrigkeit Nahrung zu erbeten. Die notleidenden Menschen wurden allerdings harsch abgewiesen. Auf ihrem Rückweg erfroren und verhungerten viele von ihnen.

Im Tal neben den 2 Seen wurde ein Mahnmal aufgestellt mit einem Zitat von Mahatma Ghandi:

„Es war mir immer ein Rätsel, wie Menschen durch die Demütigung ihrer Mitmenschen geehrt fühlen können.“

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