Myanmar

Eines der eindrucksvollsten Länder, welches ich je bereist habe war Myanmar. Das Land grenzt an Thailand, Laos, China und Bangladesh. Zugegeben schreckte mich die politische Lage schon etwas ab, allerdings spürte ich wenig von den Spannungen. Umso mehr beeindruckten mich Land und Leute. Myanmar ist noch sehr urprünglich und wer vom kulturellen Charme noch etwas mitbekommen möchte, sollte sich beeilen bevor weitere westliche Einflüsse das Land einnehmen.

Jan und ich flogen von Kambodscha über Bangkok nach Mandalay, eines der gößten Städte des Landes. Sofort fiel die Herzlichkeit der Menschen auf. Der Buddhismus war allgegenwärtig und viele Mönche zierten das Bild der Stadt. Vom Mandalay Hill hatte man einen tollen Ausblick über die Metropole. In den 5 Tagen die wir hier verbrachten, sahen wir eindrucksvolle Pagoden und hatten einen unvergesslichen Trip zu unberührten Wasserfällen in den Bergen, am Rande der Stadt. Am letzten Tag in Mandalay hieß es früh aufstehen. Unser zweiter Stopp war die Provinz Bagan, welches mein absolutes Highlight der Myanmar-Reise war.

Wir entschieden uns ein Boot über den Irrawaddy River zu nehmen. Die 8 stündige Bootsfahrt war alles andere als langweilig. Vom Fluss aus sieht man tolle Landschaften und hat Zeit sich zu entschleunigen. Um 17:30 Uhr circa erreichten wir Bagan. Die historische Königsstadt ist am besten mit einem E-Bike zu erkunden. Auf dem 36 km² großen Areal befinden sich über 2000 alte Tempel. Ein absolutes Muss für Entdecker!

Unsere letzte Station war Yangon. Von Bagan ging es mit dem Nachtzug in die größte Stadt des Landes. Die 18 stündige Fahrt ist relativ entspannt, da durch die alten Gleisanlagen, der etwas in die Jahre gekommene Zug, nicht schneller als 30 – 60 km/h auf der Strecke fahren kann. Achtung: Solltet ihr vor haben in den Wintermonaten das Land zu besuchen, solltet ihr warme Sachen mitnehmen. Die Zugfahrt kann sehr kalt werden! In Yangon steht eines der wichtigsten buddhistischen Heiligtümer überhaupt: Die Shwedagon Pagode. Sie ist laut einer Legende über 2500 Jahre alt und ist das religöse Zentrum Myanmars. Das Bauwerk ist wirklich sehr eindrucksvoll und absolut einen Besuch wert.

Die Ballons über der Königsstadt Bagan

Ein Erlebnis welches mein Herz höher schlagen ließ, war die Ballons über Bagan zu sehen und zu fotografieren . Um 5 Uhr morgens, noch vor Sonnenaufgang steigen die ersten Heißluftballons über den Pagoden auf.

Mit aufgehender Sonne werden es nach und nach mehr und die Königsstadt erwacht mit einem beeindruckenden Anblick.

Eines der magischsten Momente meines Leben würde ich sagen. Diese Jahrtausend Jahre alten Tempel im Morgennebel mit aufgehender Sonne zu sehen war einfach atemberaubend! 

Myanmar

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